Hildegard Günzel

Glückliche, unbeschwerte Kindertage sind immer auch mit bezaubernden Erinnerungen gemein. Düfte, Farben, Melodien, Erzählungen, die uns spontan in diese Zeit zurücktragen. Und wie schön ist es, daran zu denken, wie Oma oder Opa damals am Bettchen die Gute-Nacht-Geschichte erzählten, die uns auf eine Achterbahn der Gefühle trug und uns in die Welt der Prinzessinnen, Helden, Drachen, Hexen, Ritter und Zwerge entführte.

Heute bin ich diese Granny, die ihrem zweijährigen Enkel Robin genau diese Welt erzählerisch zu Füßen legt.

 

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So märchenhaft ist auch die diesjährige Kollektion. Lassen Sie sich auf den Schwingen dieser romantisch-verspielten Geschichten tragen. Schon die diesjährige Museumsszene „Belle“ aus „Die Schöne und das Biest“ mit der verzauberten Rose und „Mrs. Potts“ wird Sie begeistern.

„Der kleine Lord“ aus der gleichnamigen Novelle, der vielen als Film bekannt ist, inspirierte mich gemäß meinem diesjährigen Motto. Mit all den anderen Schönheiten rundet er eine Kollektion ab, die durch ihre Romantik und in meinem eigenen bekannten Stil wieder einmal Ihr Herz berühren wird. Da bin ich mir sicher.

Zum ersten Mal habe ich auch in der Resinkollektion zwei Märchenfiguren möglich gemacht. Mit „Alice im Wunderland“ und „Rotkäppchen“ habe ich Sie, meine Sammler, ganz besonders bedacht. Auch die Dritte im Bunde, Darya, eine ethnische Schönheit mit einem besonders lieben Gesicht, freut sich darauf, Ihre Sammlung zu bereichern.

Wie in den zwei Jahren zuvor spiele ich mit den Limitierungen, die noch nicht vergeben sind, und erschaffe daraus für Sie die „zeitlosen Schätzchen“. Neue Ideen zu verwirklichen, ein anderes Design zu erschaffen, und dadurch diese Lieblinge neu zu erfinden, macht mir besondere Freude. Der Zuspruch von Ihnen gibt mir immer wieder neue Inspiration und ich empfinde große Dankbarkeit.

Ich werde oft gefragt, warum ich in meinem Alter noch immer so viel Begeisterung für meine Arbeit aufbringe und auch weiterhin aktiv bleibe. Es ist die Liebe zu dem, was ich schaffe, und es sind die wunderschönen Momente, die ich erleben darf, wenn Sammler wie Sie sich für meine Welt begeistern.

 

Bildhauerei und Malerei

Die deutsche Designerin und Künstlerin Hildegard Günzel ist ohne Untertreibung die höchstausgezeichnete Puppenkünstlerin weltweit. Mit ihrer ureigenen Handschrift ist sie unangefochten eine der wichtigsten Designerinnen in der Historie der deutschen Puppengestaltung.

Sie absolvierte die Deutsche Meisterschule für Modedesign in München und arbeitete viele Jahre als Designerin für die Mode- und Schmuckindustrie.

Die Puppen von Hildegard Günzel bestechen durch eine lebensechte Hautbeschaffenheit, die durch den Wachsüberzug auf dem Porzellan entsteht. Für die Kleidung werden nur edelste Materialien, wie z. B. echte Seide, Kaschmir, teuerste Brokate und handbestickte Stoffe, verwendet. Ihre Puppen tragen handgeknüpfte Echthaarperücken. Accessoires der Puppen sind immer aufwendig und edel gestaltet und zeugen von ihrer Liebe zum Detail.

Für die Firma Wanke entwarf sie die erste Reproduktions-Künstlerpuppe, die seinerzeit auf den Markt kam.

Auf internationaler Ebene organisierte Frau Günzel Puppenkongresse in Australien, Neuseeland, Japan sowie den USA, Kanada und vielen weiteren Ländern.

Ihre Aktivitäten bewirkten eine Renaissance der zeitgenössischen Puppenkunst und einen damit verbundenen weltweiten Boom.

Im Jahr 1996 eröffnete Hildegard Günzel ein Puppenmuseum innerhalb ihrer Manufaktur in Duisburg. Dieses Museum für zeitgenössische Puppenkunst war den Sammlern und Liebhabern ihrer exquisiten Kunst gewidmet, die aus aller Welt anreisen, um bei ihr zu Gast zu sein.

In jedem Jahr stellt sie eine neue Kollektion von Porzellanpuppen und Resinpuppen in einer limitierten Edition vor.

Seit den 80ger-Jahren ist sie bekannt auf den weltweiten Messen und Ausstellungen, wie z. B. der IDEX in den Vereinigten Staaten, der Nürnberger Spielzeugmesse, der MAISON&OBJET in Paris, Frankreich, und seit 1997 auch Moskau, Russland. Hin und wieder bereist sie die USA zu Signierstunden für ihre große Schar von Bewunderern, bei denen sie Puppen und Bücher signiert und zu besonderen Dinnerabenden einlädt. Ihre persönliche Beziehung zu den Sammlern liegt ihr sehr am Herzen.

Hildegard Günzel veröffentlichte sechs Bücher in mehreren Sprachen für die Bewunderer ihrer Kunst und ihres Designs. Ihre Publikationen über ihre Modellierungstechniken und ihre Dokumentation „Modellieren mit Hildegard Günzel“ sind bekannt und äußerst lehrreich für jeden Anfänger in der Puppengestaltung.

Hildegard Günzel kann auf mehr als 40 Jahre der Auszeichnung zurückblicken, in der ihr jeder wichtige Preis für ihre erstaunlich gute Arbeit zuteilwurde. Zusätzlich zu den US-amerikanischen Auszeichnungen wie die DOTY AWARDS und DOLLS OF EXCELLENCE erhielt sie 2003 den JUMEAU AWARD für ihr Lebenswerk und für das Buch DOLL FANTASIES. Ebenfalls 2003 wurde ihr der DISCOVERY AWARD verliehen. Eine weitere Auszeichnung für ihr Lebenswerk erhielt sie von JONES PUBLISHING (USA). Zudem wurde sie im Jahr 2010 in Moskau mit der PANDORA ausgezeichnet.

Im Jahr 2019 beschloss sie, ihre Puppenmanufaktur, die seit über 25 Jahren in Duisburg ansässig war, zu schließen und als freischaffende Künstlerin zu arbeiten. Im selben Jahr wurde ihre Leistungen und ihr Einsatz für die deutsche Puppenindustrie mit einem Preis für ihr Lebenswerk in Neustadt im Museum der deutschen Spielzeugindustrie geehrt.

Seit 2015 entdeckte die Designerin die Malerei für sich. Früher waren es Skizzen, um neue Puppenkleider zu entwerfen, heute malt sie Porträts und abstrakte Farbwelten, immer mit dem ästhetischen Anspruch, Harmonie und positive Ausstrahlung auf die Leinwand zu bringen. Ihre Ateliers befinden sich auf Mallorca und in Mülheim a. d. Ruhr.

www.hildegardguenzel.com

Biographie

Die deutsche Designerin und Künstlerin Hildegard Günzel ist die höchstausgezeichnete Puppenkünstlerin weltweit. Mit ihrer unverwechselbaren Handschrift ist sie eine der wichtigsten Designerinnen in der Historie der deutschen Puppengestaltung.

Hildegard Günzel absolvierte die Deutsche Meisterschule für Modedesign in München und arbeitete viele Jahre als Designerin für die Mode- und Schmuckindustrie, bevor sie mit dem Puppendesign begann.

1972 entwarf sie ihre erste eigene Puppe. Für die Firma Wanke entwarf Hildegard Günzel die erste Reproduktions-Künstlerpuppe, die seinerzeit auf den Markt kam. Damit initiierte sie mit der Firma Wanke eine Renaissance der deutschen Puppenindustrie und motivierte viele Menschen, ihre eigenen Puppen herzustellen.

Auf internationaler Ebene organisierte sie Puppenkongresse in Australien, Neuseeland, Japan, den USA, Kanada und in vielen weiteren Ländern.

Im Jahr 1996 eröffnete Hildegard Günzel ein Puppenmuseum innerhalb ihrer Manufaktur in Duisburg. Dieses Museum für zeitgenössische Puppenkunst war den Sammlern und Liebhabern ihrer exquisiten Kunst gewidmet, die aus aller Welt anreisen, um bei ihr zu Gast zu sein.

In den letzten 20 Jahren entwarf sie Sammler- und Spielpuppen für Fremdfirmen, wie die Alexander Doll Company (USA), die Waltershäuser Puppenmanufaktur und die Götz Puppenmanufaktur und viele andere.

In jedem Jahr stellt Hildegard Günzel eine neue Kollektion von Porzellanpuppen und Resinpuppen in einer limitierten Edition vor. Seit den 1980er-Jahren ist sie bekannt auf den weltweiten Messen und Ausstellungen, wie z. B. der IDEX und TOY FAIR in den USA, der Nürnberger Spielzeugmesse, der MAISON&OBJET in Paris, und seit 1997 auch in Moskau, Russland. Museen in aller Welt stellen ihre Exponate aus.

Sie veröffentlichte Bücher in Deutsch und Englisch für die Bewunderer ihrer Kunst und ihres Designs.

Hildegard Günzel kann auf inzwischen 46 Jahre der Auszeichnung zurückblicken, in der ihr jeder wichtige Preis für ihre Arbeit zuteilwurde. Zusätzlich zu den zahlreichen US-amerikanischen Auszeichnungen von DOTY AWARDS und DOLLS OF EXCELLENCE erhielt sie 2003 in Paris den JUMEAU AWARD für Lifetime Achievement und für das Buch DOLL FANTASIES, sowie den DISCOVERY AWARD. Im gleichen Jahr verlieh ihr JONES PUBLISHING in den USA den LIFETIME ACHIEVEMENT AWARD für ihr Lebenswerk.

Im Jahr 2010 wurde sie mit der PANDORA in Moskau geehrt.

Im Laufe ihres künstlerischen Schaffens, erhielt sie weit über 200 Auszeichnungen.

2017 wurde ein Ballett über ihre Puppen uraufgeführt und 2018 entstand in Nichny Nowgorod/Russland ein privates Museum einer begeisterten Hildegard-Günzel-Puppen-Sammlerin. Sie freut sich sehr über die Verwirklichung dieses Projektes, weil sie dieses Museum als ganz besondere Wertschätzung ihrer Arbeit empfindet.

2019 erhält sie in Neustadt/Coburg den Max-Oskar-Arnold-Preis für ihr Lebenswerk. Ende September 2019 schließt sie ihre Puppenmanufaktur und arbeitet als freischaffende Künstlerin. In diesem neuen künstlerischen Lebensabschnitt modelliert die Künstlerin verstärkt Figurinen und widmet sich der Malerei. Seit 10 Jahren hat sie unter anderem bei Judy Fox, New York, und in der Sommerakademie auf der Hohensalzburg studiert. Ihre Malerei vertieft sie in Seminaren bei Marie-Hélène H.-Desrue auf dem Château d´Orion in Frankreich.