Axel Kentsch

Axel Kentsch hat sich als Autodidakt zu einem Ausnahmekünstler entwickelt.

„Ich male, seit ich denken kann, aber mein spezielles künstlerisches Interesse hat sich mit etwa 16 Jahren entwickelt.“ Die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und ihren quasi logischen Abläufen wurde ihm zum selbstverständlichen täglichem Erlebnis. Nach einigen Jahren war er in der Lage, praktisch jeden bedeutenden Maler anhand einiger Details zu identifizieren. Prägend war die Beschäftigung mit den Werken des jungen Picasso und seinem Weg zum Kubismus, sowie die Ausstellungen von Georges Braque und Graham Sutherland in München. So vorbereitet boten der Dadaismus, Kubismus, Surrealismus und die „Readymades“ von Marcel Duchamp keinerlei Verständnisprobleme für den damaligen jungen Künstler. Er hatte verstanden, dass die Interaktion zwischen Betrachter und Objekt das entscheidende Ereignis bei der Kunstrezeption ist.

Kunst ist nicht, Kunst ereignet sich. Wenn im Louvre das Licht ausgeht, gibt es keine Kunst! Fortan war jedes Objekt interessant, ein alter Gartenzaun, eine alte Hauswand, ein vom Wetter gegerbtes graues Brett oder eine spezielle Situation wurde zum Kunstereignis bzw. -happening.

Kurzbiographie

Axel Kentsch wurde am 23.08.1947 in Naumburg/Saale geboren. Kindheit, Jugend und Schulzeit verbrachte er in Lindenberg/Allgäu. Seinen Militärdienst absolvierte er in Mittenwald und Füssen (Oktober 1967 bis März 1969). Er studierte Medizin in Hamburg, Tübingen, München und Freiburg (April 1969 bis November 1974). Er promovierte 1984 und vervollständigte seine Ausbildung als Facharzt für Orthopädie. Er bekleidete leitende Positionen in verschiedenen Kliniken in der Schweiz, Spanien und Deutschland. Seine Tätigkeit umfasste chirurgische Eingriffe in ganz Europa und im Nahen Osten sowie in einigen Entwicklungsländern. Darüber hinaus war er in verschiedene karitative Projekte involviert. Am 31.01.2008 zog er sich völlig aus der Medizin zurück. Er lebt seither auf Mallorca und widmet sich ausschließlich der Kunst.